Studienzusammenfassung
Studie zu den Erwartungen an 2023 im Schatten der Inflation
Über die Studie
Nach dem inflationären Klima des Jahres 2022 untersuchte die Studie die Erwartungen der Bevölkerung an 2023 hinsichtlich Konsum, Kaufkraft, Preisen, Verschuldung, Urlaub und Lebensqualität sowie ihre Hoffnungsquellen. Sie wurde im Dezember 2022 veröffentlicht.
Wichtigste Ergebnisse
- 31,8 % der Bevölkerung sagten, sie würden ab Januar wesentlich weniger konsumieren, 40,3 % weniger; die über 55-Jährigen bildeten die Mehrheit dieser Gruppe. Erwartet wurden sinkende Kaufkraft und weiter steigende Preise (10,6 % erwarteten sinkende, 9,5 % stark sinkende Preise).
- Um Schulden zu vermeiden, sollte der Konsum eingeschränkt werden; 5,5 % glaubten, ihre Lebensqualität werde steigen; 17 % würden im folgenden Jahr keinen Urlaub machen. Die Hauptursache der Sorge waren Schwierigkeiten, den Lebensunterhalt zu bestreiten.
- Die Hoffnungsquellen waren begrenzt: 10,6 % setzten ihre Hoffnung auf ihre Kinder, 8,9 % auf die Wahlen 2023; der häufigste Wunsch lautete: „Möge sich die Wirtschaft erholen.“ Durch Verarmung glich sich die Gesellschaft an.
Methodik
Der Webartikel enthält keine Angaben zur Stichprobe.
Ertan Aksoys Einschätzung (Zusammenfassung)
Ertan Aksoy zufolge war der Rückgang der Konsumneigung für das folgende Jahr von selten beobachtetem Ausmaß; Gründe seien die fehlende Erwartung eines Inflationsrückgangs und die im Jahr 2022 gestiegene Verschuldung, die den Konsum dämpfe.
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