Studienzusammenfassung
Studie zum Umgang mit Tieren in der Türkei (Heimtierökonomie)
Über die Studie
Die Studie untersucht gesellschaftliche Einstellungen zu Tieren, Erfahrungen mit der Heimtierhaltung, Haltungen zu Straßentieren und den Umgang mit tierfreundlichen Marken. Den Ergebnissen zufolge entwickelte sich Tierliebe über eine Gewissensfrage hinaus zu einer „Heimtierökonomie“, die Haushaltsbudgets, Markentreue und Kaufentscheidungen prägte. Heimtierhalter bezeichneten sich als „Tiereltern“ und berücksichtigten ihre Tiere bei zahlreichen Entscheidungen – von Immobilien bis zum Tourismus.
Wichtigste Ergebnisse
- 91,4 % der Bevölkerung beschrieben ihre Haltung gegenüber Tieren als positiv oder sehr zugewandt.
- Als vorrangige Lösungen für Straßentiere wurden mehr Tierheime (43,1 %), Kastrationen und Impfungen (39,7 %) sowie ein leistungsfähigeres Vermittlungssystem (35,3 %) gefordert.
- Die Katze war das verbreitetste Heimtier, gefolgt vom Hund mit 30,2 % und dem Wellensittich mit 24,9 %.
- 82,9 % der Heimtierhalter waren bereit, eigene Ausgaben zugunsten der Gesundheit, Ernährung oder des Wohlbefindens ihres Tieres einzuschränken.
- Die bevorzugten Tierfuttermarken waren Whiskas (36,5 %), Felix (30,5 %) und Royal Canin (25,1 %).
- Wenn eine Marke einen Teil ihres Umsatzes für Tierschutzprojekte einsetzte, beeinflusste dies die Kaufentscheidung von 44,9 % der Bevölkerung; bei der Generation Z lag der Anteil bei 60,6 %. Verletzungen von Tierrechten galten als Boykottgrund, während der Einsatz von Tieren in der Werbung die Verbraucher spaltete.
Methodik
Die Daten wurden vom 10. bis 12. Juni 2026 mittels Onlinebefragung erhoben. Befragt wurden 600 Personen; angegeben wurden ein Konfidenzniveau von 95 % und eine Fehlerspanne von 4 %.
Zugehörige Veröffentlichungen in Marketing Türkiye
Zusammenfassung erstellt am:
